Ebe Stignani

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Interpret

Stignani, Ebe

Details

Lebendige Vergangenheit

Im Scala-Ensemble der Zwischenkriegszeit nahm die Mezzosopranistin Ebe Stignani einen prominenten Platz ein. Eine vielseitige, stets einsatzbereite Künstlerin, eine vitale, heißblütige Darstellerin, eine Sängerin mit expansiver, metallischer Stimme, wie geschaffen für dramatisch hochgespannte Partien wie Amneris, Eboli, Carmen, Santuzza. Wahrhaftigkeit des Ausdrucks, restlose Hingabe an ihre künstlerische Aufgabe sind kennzeichnend für ihre Persönlichkeit, - weit weniger hoch­ gezüchtete Stimmkultur, selbstgefälliger, seelenloser Schöngesang. Ebe Stignani erfuhr ihre musikalische Ausbildung im Conservatorio musicale S. Pietro a Majella in Neapel. Ihr Studiengang umfasste die verschiedensten musikalischen Disziplinen, darunter Klavier und Komposition. Nach fünfjähriger Lehrzeit wurde sie gleich vom Konservatorium weg an das berühmte Teatro San Carlo in Neapel verpflichtet, wo sie 1925 in einer der schwierigsten Partien der Opernliteratur, der Amneris in Verdis „Aida" debütierte. Weitere Rollen ihres ersten sängerischen Wirkungsjahres waren die Eboli in „Don Carlos", Meg in „Falstaff" und Adalgisa in Bellinis „Norma". Im Jahre 1926 fügte sie ihrem Repertoire noch eine weitere, besonders erfolgreiche Partie hinzu; die Azucena im „Troubadour". Im gleichen Jahr wurde die junge Künstlerin von Arturo Toscanini an die Mailänder Scala berufen, wo sie als Eboli erstmals auftrat. Von 1926 an bis 1953 gehörte Ebe Stignani ohne größere Unterbrechungen zum Ensemble der Mailänder Scala und wurde dort als die führende Vertreterin der dramatischen Alt- und Mezzopartien angesehen. Außer im italienischen Opernfach trat sie auch in französischen Partien (Carmen, Dalila, Mignon) und im deutschen Opernfach auf (Brangäne, Ortrud, Gutrune in „Götterdämmerung" u. a.) Im Jahre 1927 gastierte sie zum ersten Mal im Teatro Col6n Buenos Aires, wo sie auch in den späteren Jahren enorme Erfolge erntete. 1937 debütierte sie an der Londoner Covent Garden Opera als Amneris. Ausgedehnte Gastspielreisen führten sie in viele Städte Südamerikas, nach Monaco, Berlin etc. Ein wichtiges Kapitel ihrer sängerischen Tätigkeit war ihr Einsatz für die Wiedererweckung älterer Opern wie etwa „Semiramis" von Rossini, ,,Linda di Chamounix" und „La Favorita" von Donizetti. Eine Glanzrolle ihrer reifen Künstlerjahre war der Orpheus in Glucks Oper. Einige dieser Partien hat sie beim Maggio musicale in Florenz gesungen, wo sie mehrmals als gefeierter Gast erschien. Ebe Stignani hat im Laufe ihrer Karriere mehr als hundert Partien gesungen. Ihre künstlerische Wirkungszeit währte mehr als drei Jahrzehnte. Im Jahre 1957 ist sie in Florenz zum letzten Mal auf der Opernbühne erschienen, und zwar als Ulrica in Verdis „Maskenball". The mezzo soprano Ebe Stignani had a prominent place in the ensemble of La Scala between the wars. She was a versatile, devoted artist, a lively and passionate actress, a singer with an expansive, metallic voice, eminently suited for dramatic, high­ strung roles such as Amneris, Eboli, Carmen, Santuzza. Veracity of expression, absolute dedication to the artistic task in hand were characteristic of her personality - not so much a high-bred vocal culture or complacent, soulless "prettified" singing. Ebe Stignani got her musical training at the Conservatorio musicale S. Pietro a Majella in Naples. She studied a broad range of subjects, including piano playing and composition. After five years at the Conservatory she was immediately hired by Naples's famous Teatro San Carlo where, in 1925, she made her debut in one of the toughest of all operatic roles, Amneris in Verdi's "Aida". Other roles in her first season were Eboli in "Don Carlo", Meg in "Falstaff" and Aldagisa in Bellini's "Norma". In 1926 she added another famous and especially successful part to her repertoire, Azucena in "Trovatore". In that year the young singer was engaged by Arturo Toscanini for La Scala in Milan, with Eboli as her first role. From 1926 until 1953 Ebe Stignani was, without any lengthy breaks, a member of the 'La Scala ensemble and was regarded as its leading exponent of dramatic alto and mezzo roles. In addition to appearing in Italian operas, she was heard in French roles (Carmen, Dalila, Mignon) and in the German repertoire (Brangäne, Ortrud, Gutrune in "Götterdämmerung", among others). In 1927 she made her first guest appearance at the Teatro Col6n in Buenos Aires, a house in which she had a series of great successes in the ensuing years. In 1937 she made her debut at London's Covent Garden Opera as Amneris. Extensive guest tours took her to many cities in South America, to Monaco, Berlin and other musical centers. An important part of her work as a singer was her interest in reviving older operas such as "Semiramis" by Rossini, "Linda di Chamounix" and "La Favorita" by Donizetti. A brilliant role in later years was Orfeo in Gluck's opera. She sang some of these roles at the Maggio musicale in Florence, where she made several enthusiastically received guest appearances. Ebe Stignani sang more than one hundred roles in a career that lasted more than three decades. Her last appearance was in Florence in 1957, as Ulrica in Verdi's "Un Ballo in Maschera"

Zusatzinformation

Setanzahl 1
Tonträger CD
Artikelnummer PR89014
Veröffentlichungsdatum 28.01.1999
Tracks Nein
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